Tim Weilkiens

Was treibt mich an?

Die Bienen und ich sind vor ca. 10 Jahren zueinander gekommen. Der Wunsch etwas Gutes für die Natur zu zun, zusammen mit Medienberichten über den schlechten Zustand der Bienen und einem gleichzeitigen zufälligen Angebot eine Behausung zu erwerben, die „gut“ für die Bienen sein soll, waren der Auslöser.

Schnell habe ich gemerkt, dass das „gut für die Bienen“ und „gut für die Natur“ gar nicht so einfach sind. Klar ist, dass Bienen nicht gehalten werden wollen und müssen. Spannend finde ich, wie wir den Bienen wirklich helfen können. Aber auch die Auseinandersetzung damit, ob und wie Honigernten naturverträglich erfolgen können.

Meine Bienenhaltung

Wir wissen nicht, was die Biene wirklich will, da wir sie nicht fragen können. Aber wir können beobachten, welche Lösung die Biene für die Befriedigung ihrer Bedürfnisse gefunden hat: Sie bewohnt vorzugsweise Baumhöhlen. Daher ist es für mich klar, dass ich Bienen in Baumhöhlen oder baumhöhlenartigen Behausungen halte.

Meine Begeisterung für die Bienen hat die Begeisterung meiner Frau für Kettensägekunst getroffen und so sind im Laufe der Zeit einige Klotzbeuten entstanden. Auf ihrer Webseite kann man einige davon sehen; einfach diesem Link zu den Klotzbeuten folgen.

Gemeinsam mit Hans-Ulrich Wagner, einem begnadeten „Bee Engineer“, haben wir den Northcube erfunden. Die Idee ist nicht neu, aber die Zusammenstellung und der Fokus auf Einfachheit. Im Kern ist es eine simple und leicht zu erstellende Holztrommel, so dass aus der Sicht der Biene, sie sich in einer Baumhöhle befindet. Der Rest ist Isolierung und Handhabung der Zugänge und Aufstellmöglichkeiten.

Wir tüfteln kontinuierlich an neuen Ideen und Verbesserungen und schauen uns in den Communities in der ganzen Welt nach Inspirationen um.