Joachim Sucker

®Oodi Fotoautomat

Kurzvita
Früher: Kaufmann, Sozialarbeiter, GF Kulturzentrum, Kulturpädagoge, Marketingleiter, Stadtflüchter und einiges mehr.
Heute: Erwachsenenbildner, Entwickler von großen Onlinekursen, Berater für Bildungseinrichtungen, bienenverrückt

Was treibt mich an
Anderen Menschen die Möglichkeit eröffnen, die Bienen zumindest etwas naturnaher zu halten. Die Bienen sollten durch eine natürlichere und artgerechteste Behausung ihren natürlichen Instinkten leben und sich damit widerstandsfähiger gegenüber widrigen Lebensumständen zeigen.
Bereits in meinem Imkerkurs 2016 wurde mir klar, dass ich die Bienen nicht als Honigproduzenten sehe, sondern als Wunder der Natur und dieses Wunder besonders beschützt werden muss. Dazu möchte ich meinen Beitrag leisten.
Zwar wurde in meinem Imkerkurs das Bienenwohl genannt, aber durch eine Optimierung der Honigproduktion, wurde das Bienenwohl massiv beiseite geschoben.
Ich sehe meine Aufgabe besonders in der Vermittlung von Wissen, damit neue Möglichkeitsräume für Bienenhalter*innen entstehen. Als Mensch der Erwachsenenbildung fühle ich mich hier besonders wohl.

Mir ist klar, dass ich anderen Menschen kein Konzept aufschwatzen kann und will, sondern lediglich weitere Möglichkeiten erschaffe. Auch mit meinen Behausungen, die ich hier vorstelle, können sehr unterschiedliche Konzepte der Bienenhaltung umgesetzt werden. Das entscheiden die Menschen selbst.

Meine Bienenhaltung
Meine Völker betreue ich grundsätzlich aus Naturschwärmen heraus. Dabei akzeptiere ich die natürliche Selektion. Ich entnehme Honig nur in geringsten Maße zum Eigenbedarf und auch nur, wenn ich ein Volk als besonders stabil ansehe.  Ich kontrolliere den Zustand der Bienen möglichst nur am Flugloch. Darüber hinaus schließe ich ein digitales Monitoring mit Stockwaage und Sensoren an. Damit vermeide ich ein Öffnen der Behausung und kann jederzeit wichtige Parameter (Gewicht, Temperatur, …) der Bienengesundheit auf meinem Smartphone einsehen.

Wo leben meine Bienen?
Der Lebensraum meiner Bienen befindet sich in Schleswig-Holstein, nah an der Ostsee. Nicht ganz einfach, weil durch die Ostsee der Radius des Lebensraumes stark verkleinert ist. In meiner Nachbarschaft arbeiten Imker mit großen Volksstärken (30-60 Völker). Das schränkt die Tracht weiter ein. Eine Honigernte ist nahezu ausgeschlossen, wenn ich eine Winterfütterung vermeiden will. In meinen beeTower muss ich nicht nachfüttern.

Was biete ich an?
Ich teile gerne mein Wissen. Im Übergang vom Imker (Honigproduzent) zum Bienenhalter habe ich meine Fragen zur naturnahen Bienenhaltung öffentlich in einem großen Onlineprojekt gestellt und durch Experten aus der wesensgemäßen- und ökologischen Sicht beantworten lassen. Auch das Konzept der artgerechten Bienenhaltung fand dabei seinen Platz. Das Angebot ist nach wie vor Online und unter https://beemooc.de kostenfrei erreichbar. Bisher haben sich über 3.300 Jugendliche, Frauen und Männer hier eingeschrieben. Weiterführende Kommunikation zum Kurs erfolgt über eine beeMOOC-Facebook-Gruppe und unserem beeMOOC- YouTube Kanal. Mit nun über 115.000 BesucherInnen wird das zunehmende Interesse an alternativen Haltungsformen erkennbar.

Im kleineren Maße biete ich auch Selbstbaukurse für unsere naturnahen Behausungen an. Bitte ruft mich dazu gerne an (01724371519).

Als Themenerweiterung zeigen wir auch gerne unseren Stauden – und Gräsergarten, der nach der Produktion des beeMOOCs entstanden ist. Siehe auch ein kleiner Bericht im NDR oder eine kleine Fotostrecke.

Meine beeTOWER